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Raphaël Leibundgut – Einmal quer durch das Digitale Marketing

In den vergangenen 10 Monaten lernte ich die Menschen hinter dem Marketing von Coop kennen und konnte in acht verschiedenen Abteilungen aktiv an Projekten mitwirken. Dank dem Traineeprogramm konnte ich ein grosses Netzwerk für meine zukünftige Tätigkeit bei Coop aufbauen.

Die Tätigkeiten könnten unterschiedlicher nicht gewesen sein

Als Trainee Marketing / Digitale Services habe ich die Möglichkeit erhalten, innerhalb eines Jahres die Marketingabteilung von Coop kennenzulernen. Neben den fix eingeplanten Schulungen und Einführungen erhielt ich die Chance, mein Programm meinen Interessensgebieten entsprechend selbstständig zu planen.  In den vergangenen 10 Monaten lernte ich die Menschen hinter dem Marketing von Coop kennen und konnte in acht verschiedenen Abteilungen aktiv an Projekten mitwirken. Dabei unterstützte ich das jeweilige Team für 30 bis 90 Tagen. Die Tätigkeiten könnten unterschiedlicher nicht gewesen sein: von der Beschaffung über Social Media bis hin zur Supercard. Die Teams schätzen jeweils meine unvoreingenommene Sicht auf ihre Plattformen und Projekte. Ein Traineeprogramm in diesem Setting empfinde ich als zeitgemäss und erbringt langfristig gegenseitige Mehrwerte.   

Mein Ausgleich zur Arbeit

Vor dem Einstieg in das Traineeprogramm studierte ich an der FHNW Betriebsökonomie. Mein offener und ehrlicher Charakter hat mich während dem Traineeprogramm sehr unterstützt. Da ich in meiner Freizeit als Foto- und Videograf immer wieder neuen Menschen begegnet bin und mich dabei stets auf ihre Bedürfnisse und Wünsche fokussiert habe, fiel mir das jeweilige Einfinden und Kennenlernen von neuen Abteilungen nicht schwer. Als Ausgleich zur Arbeit bestreite ich mit meinem Volleyballteam seit dem Aufstieg in die 1. Liga auch Spiele ausserhalb der Region Basel.  

Sind 30 Tage Einsätze nicht zu kurz?

Aus meiner Sicht sind kürzere Einsätze innerhalb eines Traineeprogrammes genau richtig. In 30 Tagen konnte ich die Stärken, Schwächen, Teamdynamik sowie die Prozesse der Abteilungen kennenlernen. Auf diese Erkenntnisse kann ich nun zu einem späteren Zeitpunkt zurückgreifen. Das entstandene Netzwerk und die daraus resultierenden Verknüpfungen von abteilungsübergreifenden Prozessen und Potenzialen kommen kurz- und langfristig den Teams und somit Coop zu Gute. 

Meine Erfahrung in einer Verkaufsstelle

Während meiner Verkaufsstelleneinsätze habe ich viele interessante Mitarbeitenden und ihre Geschichten kennengelernt. Besonders berührt hat mich der Abschied nach zwei Wochen tatkräftiger Unterstützung im Frühling dieses Jahres. Durch die intensive Zusammenarbeit in der Verkaufsstelle habe ich mich schnell mit den Mitarbeitenden und ihrer Arbeit identifiziert. Zudem erlangte ich ein Bewusstsein für die tagtäglich hohe Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden. Ich habe grossen Respekt vor ihnen und ihrer Arbeit. 

Start in die Projektleitung

Zurück im Büro durfte ich einen wesentlichen Beitrag zum 20-jährigen Jubiläum der Supercard beitragen. Für das Jubiläumsspiel und den Jubiläumssammelpass habe ich die Projektleitung tatkräftig in der Planung und Umsetzung der kommunikativen Aktivitäten unterstützt. Nebenbei führte ich das Projekt Spezialitätenkaffee gemeinsam mit den Röstereien weiter in Richtung Lancierung. Hierfür durfte ich während meines Einsatzes in der Beschaffung den Lead übernehmen und das Projekt eigenständig weiterführen. Mittlerweile sind über 20 neue Spezialitätenkaffees inkl. Brauzubehör online sowie offline in ausgewählten Verkaufsstellen verfügbar. Mit diesem Projekt wird die Kaffeekompetenz von Coop weiter ausgebaut und gestärkt.  Dank dem Traineeprogramm konnte ich innerhalb kürzester Zeit ein Verständnis für die internen Prozesse entwickeln und mich aktiv einbringen. Zudem fühle ich mich mit dem aufgebauten Netzwerk für meine zukünftige Tätigkeit bei Coop gewappnet und freue mich auf für mich neue anstehende Projekte.