Ana Tereza, Wanderjahr

Meine Reise durch die ganze Schweiz

In diversen Filialen unterwegs: Dank dem Wanderjahr bekomme ich die Möglichkeit in der ganzen Schweiz herumzureisen, mich charakterlich weiterzuentwickeln und viel zu lernen. Organisation, Kommunikation und Planung spielt dabei durchaus eine wichtige Rolle.

Zu meiner Person

Mein Name ist Ana Tereza Tavares Trindade. Ich bin zwanzig Jahre alt. Ursprünglich komme ich aus Brasilien und mit sieben Jahren bin ich in die Schweiz gezogen, wo ich bis heute wohnhaft bin. Ich habe drei kleine Schwestern, die ich über alles liebe.

Ich habe meine Wanderung in Schönenwerd begonnen. Darüber hinaus war ich in Affoltern am Albis, Davos und Engelberg tätig. Meine Ferien plane ich immer zwischen den Filialwechseln ein.

Meine Aufgaben im Wanderjahr

Als Wanderin habe ich die Möglichkeit in der ganzen Schweiz zu arbeiten. Ich darf maximal drei Monate und mindestens ein Monat in einer der Filialen bleiben. Ich plane mir alles selbst ein, das heisst von der Suche der Filiale bis hin zum Zeitpunkt, wann ich am entsprechenden Standort anfangen möchte. Zudem bleibt mir auch die Wahl der Übernachtung frei überlassen. Bevor ich mit der Arbeit beginne, bespreche ich mit dem Filialleiter / der Filialleiterin meinen Arbeitsplan und in welcher Abteilung ich arbeiten werde. Meistens bin ich als Springer tätig, was mir die Möglichkeit gibt, einen Einblick in alle Abteilungen zu erhalten. Dadurch sehe ich wie unterschiedlich die Mitarbeitenden in den jeweiligen Filialen arbeiten und kann so von ihnen lernen. Mein Arbeitsalltag ist von verschiedenen Aufgaben geprägt. Dabei schaue ich mir beispielsweise die Frische des Gemüses an und fülle diese auf.  

Durch das Wanderjahr sehe ich viele Möglichkeiten, effektiver und effizienter zu arbeiten.

Der Mehrwert des Wanderjahrs

Durch das Wanderjahr bekomme ich die Möglichkeit in der ganzen Schweiz herum zu reisen und zu arbeiten. Ich lerne viele neue Leute kennen und bilde mich zudem auch charakterlich weiter. 

In der Freizeit auf Erkundungstour
Wenn ich länger frei bekomme, wie beispielsweise an den Wochenenden, gehe ich nach Hause und besuche meine Familie. Ich erkunde die Ortschaft und sehe mir Sehenswürdigkeiten an, wenn es welche gibt. Manchmal wiederhole ich meinen Lernstoff, um nichts zu vergessen.

Unterstützung auch durch schwere Zeiten

Ich hatte letztes Jahr einen Todesfall in der Familie, der mich sehr getroffen hat. Zu diesem Zeitpunkt war ich bereits am Wandern, was die Situation noch schwieriger gemacht hat. Die Mitarbeitende in der Filiale waren aber mehr als verständnisvoll. Ich bekam Unterstützung und fühlte mich wohl bei ihnen. Ich bin ihnen sehr dankbar für die Unterstützung und werde dies auch nie vergessen.

Mein Tipp für die nächsten Wanderinnen/ Wanderer

Es ist wichtig, früh genug zu planen. Fangt genug früh an zu sparen, denn die Wohnungen sind nicht überall sehr günstig. Hört gut zu, macht euch Notizen, denn jede Filiale ist anders und ihr könnt so viel lernen.

Erfahrungen welche meine berufliche Laufbahn prägen werden

Ich habe in diesem Jahr sehr viel gelernt. Die verschiedenen Filialen zeigten mir wie wichtig Organisation und richtige Planung sind. Dies werde ich auf meine weitere berufliche Laufbahn berücksichtigen und mitnehmen. Kommunikation ist über aus wichtig, um eine gute Atmosphäre innerhalb des Teams beizubehalten. Auch diese Erfahrung nehme ich auf meinen weiteren Weg mit.